Ramadan 2021

Eine Welle der Hilfsbereitschaft

Seit 13.4.2021 ist Ramadan. Familie Jammeh und der Verein „Help the poor and the needy e.V“ wünschen allen Muslimen eine gesegnete Ramadan-Zeit.


Wie all die Jahre zuvor, können wir auch in diesem Ramadan Essenspakete anbieten. Das ist wichtiger denn je, denn auch hier leidet die Wirtschaft unter der Pandemie. Obwohl die Zahlen der Coronapatienten klein sind, ist die Ware knapp, und die Preise sind hoch.


Ich war leider nicht dabei.

Dieses Jahr war das erste Jahr, bei dem ich nicht selbst bei den Vorbereitungen dabei sein konnte. Ich fand das sehr schade, denn es ist immer wieder ein sehr aufregendes Erlebnis. Aber auf meinen Mann und unsere Mitarbeiter konnte ich mich verlassen. Es lief alles nach Plan. Gott sei’s gedankt.


Das Spendensammeln

Im Februar fingen wir mit dem Spendensammeln an, und es begann von Anfang an sehr vielversprechend. Ende Februar kam eine große Spende von über 300 Paketen, doch auch die Einzelspenden, der WhatsApp-Flohmarktverkauf und die Versteigerungen waren sehr hilfreich.


Unser Highlight

Als kleines Highlight hatten wir Anfang April noch eine Überraschung parat. Mit einigen Artikeln aus Gambia, der Sheabutter, die von unserem Teammitglied noch mit ätherischen Ölen verfeinert und zu einer Creme aufgeschlagen wurde, Moringasamen, Baobab-Pulver und einem Kirschkernkissen packten wir ein Wellness-Paket und verkauften es für ein Ramadan-Paket. Die Nachfrage war groß und innerhalb von 2-3 Tagen waren alle 20 Pakete gegen Ramadan-Pakete getauscht. Am Ende der Aktion hatten wir 665 Pakete gespendet bekommen. Das ist großartig. 130 Pakete mehr als im letzten Jahr.

Die Zutaten
Die fertigen Wellnesspakete


Der Einkauf

Nach dem Ende der Spenden-Aktion, gab ich dann grünes Licht, um die Waren zu kaufen. Gesagt, getan, einige unserer Mitarbeiter gingen die Waren kaufen, die anderen räumten das Büro aus, um Platz für die Ware zu machen.


Das Packen

Am Folgetag kamen dann die Helfer zum Packen. Was vor ein paar Jahren noch im Büro gepackt werden konnte, geht jetzt schon lange nicht mehr. Der ganze Garten wurde in Beschlag genommen, alle Ecken und freie Flächen wurden für die Kartons und die fertigen Tüten gebraucht. Zwei Tage brauchten elf Helfer, um alles zu packen. Am dritten Tag wurde dann der Zucker in die guten reißfesten Tüten aus Deutschland gefüllt.


Die Ausgabe

Am vierten Tag dann endlich die Ausgabe. Anfänglich durften sie nur einzeln eintreten. Doch der Wunsch ein Paket zu bekommen war so groß, dass die Masse beinahe gestandene Polizisten in Zivil umgerannt haben. Interessanterweise waren es fast ausschließlich Frauen, die unser Büro stürmen wollten. Der Eindruck unserer Mitarbeiter war, dass sie noch verzweifelter waren als letztes Jahr.


Wie immer gab es auch einige unschöne Szenen, die wohl der Verzweiflung, dem Hunger oder aber möglicherweise auch der Gier geschuldet sind. Nicht wenige versuchten zwei Pakete mit unlauteren Tricks zu ergattern.


Einige Pakete hatten wir zurückgehalten, um sie den Kranken und Gebrechlichen am späten Abend auszuliefern, damit das Auto nicht von so vielen Menschen gesehen wird. Das hatte dann auch noch zwei weitere Tage in Anspruch genommen.


So war nach fünf Tagen die Aktion abgeschlossen. Heute wurde das Büro grundgereinigt, und sie entsorgten die vielen Kartons, dann geht unsere normale Arbeit weiter.
So werdet ihr jetzt wieder häufiger von mir hören, da ich nun wieder vor Ort bin und euch von der Basis aus informieren kann. Wer regelmäßig informiert werden möchte, kann sich gerne unten in das Abofeld eintragen.


Unser Newsletter

Wer gerne noch detailliertere Informationen über unsere Arbeit haben möchte, kann sich gerne hier in unseren Newsletter eintragen.


Fotos

Nun kommt eine Fotoserie vom Geld abheben bis zur Paket-Ausgabe.
Vielleicht sind die Fotos und Videos nicht in der Qualität, die ihr gewohnt seid, aber ich musste diesmal auf die Talente meiner Mitarbeiter zurückgreifen.

Großer Dank

Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dass dieses Ereignis so großartig sein konnte und so vielen Menschen geholfen hat. Danke!

P.S. Nach Ende der Aktion ist noch Geld für 11 weitere Pakete eingegangen, die jetzt auch noch gekauft, gepackt und verteilt werden.

Geld abholen von der Bank
Nach dem Einkauf, Ware stapeln
Pakete packen im Garten
Hier werden die Datteln abgepackt
Packen in der Mittagssonne. Ich weiß wie sich das anfühlt.
Und noch mehr Datteln
Öl, Mayonnaise, Butter, Tee etc …
Der Zucker
Hier wird der Zucker abgepackt
Einige der fertigen Pakete
Alle wollen Pakete haben
Ende der Ausgabe und viele haben nichts bekommen
Zum Schluss noch das Gebet der Mitarbeiter
Die Helfer

1 Comment

  1. Gottes Segen für euch! . Gott liebt uns und hat Erbarmen mit uns jeden Tag. Wir leben durch seine Vergebung Jesus hat sein Leben gegeben für uns.

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